Premium Praxen

Medizin auf Fünf-Sterne-Niveau

In Bad Griesbach, wenige Kilometer von Passau entfernt, liegt die Asklepios Klinik St. Wolfgang. Die beihilfefähige Privatklinik verfolgt seit über 20 Jahren eine klare Strategie: Medizin auf höchstem Niveau mit Hotelambiente. Shuttleservice, Spezialitätenrestaurant, heilsames Thermalwasser und bestens ausgestattete Patientenzimmer – die Mitarbeiter der Klinik erfüllen dem Gast jeden Wunsch. Für die medizinische Qualität sorgt Dr. med. Petra Heizmann, Ärztliche Direktorin der Klinik, mit Ärzten aus unterschiedlichen Fachbereichen. Dazu gehören die Spezialisten des sporthopaedicums Straubing / Regensburg, die als Belegärzte im ultramodernen OP-Trakt der Klinik operieren. Nach dem Eingriff übernehmen die Internisten und Kardiologen gemeinsam mit den Operateuren die individuelle Nachsorge der Patienten. Kritisch Kranke können auf der Intermediate Care (IMC) überwacht und intensiv betreut werden. Besonderes Aushängeschild der Klinik: die hauseigene Physiotherapie. Die 30 Therapeuten treiben den Heilungsprozess in hochfrequenten Trainings- und Therapieeinheiten ab dem ersten Tag voran. Die Patienten profitieren davon enorm: Abhängig vom Eingriff kehren sie direkt zurück in den Job oder schließen an den Klinikaufenthalt die stationäre Reha im Haus an.

Spezialist für die Hüfte

PD Dr. med. Stefan Fickert gehört seit 2012 zum Team des sporthopaedicums. „Ich führe hier alle Eingriffe von der Hüftarthroskopie über die offene gelenkerhaltenden Hüftchirurgie bis hin zur Hüftendoprothetik durch“, sagt der Orthopäde. Jährlich kommen über 550 große Operationen zusammen – so viele operiert kaum jemand im süddeutschen Raum: die Hälfte Kunstgelenke, 200 arthroskopisch-minimalinvasive Eingriffe, der Rest komplexe OPs wie mehrdimensionale Achskorrekturen am Becken. Der Anteil der Hüftarthroskopien wächst dabei stetig: Hierzulande gibt es nur wenige spezialisierte Zentren und Operateure, die sich ausschließlich auf dieses Gelenk fokussieren: Die anatomischen Besonderheiten der Hüfte erfordern nicht nur besonderes chirurgisches Können, sondern auch eine spezielle Ausstattung des OPs. Die Basis für diese Spezialisierung legte Fickert als Leiter des Bereichs Untere Extremität an der Uniklinik Mannheim, wo er das komplette Spektrum der Hüftleiden – gern minimalinvasiv – operierte. Damals, sagt Fickert, waren arthroskopische Operationen an der Hüfte noch etwas komplett Neues.

Spezialist für nicht-endoprothetische Eingriffe am Knie

Die Idee für ein Kompetenzzentrum, in dem sich hochspezialisierte Orthopäden mit nur einem einzigen Gelenk befassen, brachte Kniespezialist Dr. med. Heinz-Jürgen Eichhorn in den 1980er Jahren aus den USA mit. 1987 gründete er das sporthopaedicum, heute mit vier Standorten bundesweit vertreten. Unter den Patienten des ehemaligen Handballprofis sind viele Sportler, die den Behandler ebenso wie die intensive Nachsorge im St. Wolfgang schätzen. Jährlich operiert Eichhorn 500 bis 600 Kreuzbänder und führt 800 bis 1000 Meniskuseingriffe durch; in seinen wissenschaftlichen Arbeiten interessiert er sich für Bandchirurgie sowie Knorpel- und Meniskusregeneration. Stetiges Ziel: den Gelenkersatz hinauszuzögern. Das führte auch zur Gründung der ersten „Prothesenvermeidungsstation“ Deutschlands 2017 im St. Wolfgang. Ein spezielles Ernährungsprogramm, ausgeklügelte Physio- und Bewegungstherapie und Ansätze aus der TCM wie Akupunktur bewirken tolle Erfolge, sagt der Kniespezialist. „Bei zwei Dritteln der Patienten mit einer Indikation für ein Kunstgelenk können wir den Ersatz im Minimum um drei bis vier Jahre hinauszögern.“

„Wir befassen uns jeder nur mit einem Gelenk und durchdringen es in allen Facetten.”

Spezialist für Knieendoprothetik

Ist der Patient die Prothesenvermeidungsstation durchlaufen, hat aber weiterhin Beschwerden, bespricht PD Dr. Philipp von Roth mit ihm die nächsten therapeutischen Schritte. Bevor der Arzt im April 2018 zum sporthopaedicum kam, leitete er die Sektion Kniegelenksendoprothetik an der Berliner Charité. Im sporthopaedicum setzt er neue Kniegelenke als Teil und Vollendoprothesen ein und führt Wechseloperationen durch. Für das bestmögliche Ergebnis passt er den OP-Ablauf den Voraussetzungen des Patienten an und klärt im Vorfeld: An welcher Stelle ist der Hautschnitt am sinnvollsten? Welches Implantat ist für diese Person am besten geeignet? „Ich suche ständig nach neuen Möglichkeiten, um das Ergebnis der OP zu optimieren“, erklärt von Roth. Insbesondere dem perioperativen Management, durch das sich Schmerzen, Blutverlust und das Infektionsrisiko verringern lassen, kommt eine besondere Rolle zu. Das Ziel des Eingriffs müsse die schnellstmögliche Wiedererlangung von Aktivität und Lebensqualität sein, sagt von Roth. Die genaue Planung und eine perfekte OP schaffen die Basis dafür.

Spezialist für Schulter und Ellenbogengelenk

Seit 2013 ist Prof. Dr. med. Stefan Greiner Gesellschafter des sporthopaedicums. Vorher leitete der 43-Jährige sechs Jahre den Bereich Schulter- und Ellenbogenchirurgie an der Charité Campus Mitte in Berlin. „Im sporthopaedicum decke ich das komplette konservative und operative Spektrum der oberen Extremität einschließlich der Endoprothetik ab“, erklärt Greiner. Rund 700 Eingriffe jährlich stehen auf seinem OP-Plan, davon 150 künstliche Schultergelenke. Greiners Spezialgebiete sind die operative Versorgung von Sehnenrissen, Instabilitäten und Brüchen sowie degenerativer Gelenkveränderungen am Schulter- und Ellenbogengelenk. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Rekonstruktion chronischer Sehnenverletzungen mit Gewebeersatz. Bei seiner wissenschaftlichen Arbeit konzentriert sich der Mediziner u. a. auf klinische Studien, die beispielsweise die Rekonstruktion von Sehnenrissen der Rotatorenmanschette der Schulter mit Spendermaterial untersuchen – mit dem Ziel, die Behandlung für den Patienten noch erfolgreicher zu machen.

Kontakt

Asklepios Klinik Bad Griesbach

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Orthopäde > Bad Griesbach
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Ludwigpromenade 6
94086 Bad Griesbach